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Mit Dehnungsstreifen und Hautrissen leben lernen

Frage:

Obwohl ich sehr schlank bin, leide ich an Dehnungsstreifen im Hüftbereich, Po und Oberschenkeln, hizu kommt noch eine leichte Cellulitis. In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass es extremer wird, obwohl ich nicht zunehme (höchstens mal 2-3 Kilo rauf oder runter). Dieser Zustand belastet mich sehr. Habe jetzt längere Zeit nicht mehr trainiert, möchte aber dringendst wieder anfangen, damit meine Haut wieder etwas straffer wird. Wie ist das dann mit den Dehnungsstreifen? Werden die schlimmer? Das möchte ich unbedingt vermeiden. Wie starte ich also am effektievsten?

Trainertipp:

1. Tip: Beim Blick auf die Streifen/ Narben nicht beunruhigen lassen und überprüfen, ob sie bei anderen Lichtverhältnissen auch so “krass” sind oder Du eigentlich froh sein kannst, dass es noch geht. Das Neonlicht im Badspiegel ist oft furchtbar und verfälscht das Bild.

Mit Deiner Anfrage sprichst Du vielen Leidgenossinnen und Leidgenossen aus der Seele. Es ist also nicht nur eine Frage des Übergewichts oder einer Schwangerschaft, um an Dehnungsstreifen zu leiden. Oft spielt auch die Hautbeschaffenheit und das frühe Ernährungsverhalten eine wichtige Rolle. Im übrigen sind diese “Wachstumsstreifen”, wie sie auch genannt werden können, sehr weit verbreitet. Einige leiden darunter sehr, während wiederum andere damit leben, weil es ja nur in wenigen Ausprägungen etwas “Besonderes” ist. Du wirst mir vielleicht zustimmen, dass das Leiden wegen der Streifen nicht immer gleich groß ist. Es gibt Lebensphasen, in denen man ganz gut damit zurecht kommt und andere Male ist es “zum aus der Haut fahren”. In diesen sehr selbstkritischen Zeiten ist es ganz schön schwer, Mit Dehnungsstreifen und Hautrissen leben lernen weiterlesen

Muskelverlust nach dem Training?

Frage:

Ich habe das Gefühl, dass meine Muskeln am Tag nach dem Training geschrumpft sind, ist das möglich? Schadet es den Muskeln, wenn man 2 Tage hintereinander trainiert oder ist eine eintägige Pause nötig?

Trainertipp:

Das mit der Muskelschrumpfung hast Du gut beobachtet. Die Muskeln bestehen zu 80% aus Wasser. Der Rest ist Muskelgewebe und Energiereservate. Wenn Du schon ein wenig in Übung bist und trainierst, werden die Muskeln zunächst aufgepumpt (durchblutet), was sie größer aussehen lässt. Vor allen Dingen verleiht aber das Gefühl des Pumps ein intensives Größeerlebnis. Alles spannt und fühlt sich fest an. Nach einer Weile ziehen sich die Muskeln erst mal zusammen. Erst nach einer gewissen Zeit fangen die Muskeln wieder an, die Nährstoffe nachzufüllen und sich anzupassen, also zu wachsen. Wenn sie vor Abschluss der Energieladung wieder trainiert werden, können sie zwar wieder aufgepumpt werden und Dir ein gutes Gefühl vermitteln, aber nicht optimal wachsen, da sie sich ja noch nicht einmal erholt haben. Wenn Du also aus zeitlichen Gründen zweimal hintereinander trainieren mußt, dann wäre es geschickt, unterschiedliche Muskeln zu trainieren. Zum Beispiel an Tag 1 nur Brust und Rücken und an Tag 2 Schultern und Arme. Wenn Du trainierst, weil Du leicht zu Übergewicht neigst, mußt Du auch Deine Beine trainieren, um den Energieverbrauch während des Trainings zu erhöhen.

Micha.

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