Laufen und Muskeltraining

Ein Gastbeitrag von Alex

Damit der Körper Leistungen erbringen kann, benötigt er Energie. Wenn man sich nun auf den Muskelaufbau, wie zum Beispiel stark muskelaufbauendes Bodybuilding spezialisiert hat, gewinnt man Energie hauptsächlich ohne Sauerstoff. Wenn man bei diesen kurzzeitigen Belastungen wenig Sauerstoff braucht, nennt man das „anaerobe Energiegewinnung“. Diese Art der Energiegewinnung hat den Vorteil, dass es sehr schnell geht und viel Energie frei wird. Der Nachteil ist allerdings, dass sie nicht lange hält und der Sportler somit öfters Pausen einlegen muss, um sich für weitere anaerobe Leistungen erholen zu können.

Ein wichtiger Energiestoff dafür ist Glucose. Glucose wird bei der Verdauung von Kohlehydraten gewonnen. Wenn man sich allerdings auf geringe Muskelbelastungen spezialisiert, wie zum Beispiel das Laufen, benötigt man hauptsächlich Sauerstoff für die Energiegewinnung. Diese Art der Energiegewinnung wird „aerobe Energiegewinnung“ genannt. Der wichtigste Energielieferant ist dafür Fett, dass sich bei zur Verbrennung mit Sauerstoff gut eignet. Für diese Energiegewinnung benötigt man ebenfalls Kohlehydrate. Wenn man dann also seine Kondition erhöhen will, muss man beim Muskeltraining darauf achten, dass man nicht in den Schnellkraftbereich kommt. Durch schwere Gewichte erreicht man, dass die Muskeln groß, stark und schnell werden. Dies kann man zum Beispiel an 100-Meter-Läufern erkennen.

Wenn man nun eher das Langlaufen bevorzugt, sollte man besser Übungen machen, die man mehrmals wiederholt und die auch das Laufen unterstützen und die beteiligten Muskeln kräftigen. Somit werden die Muskeln auf Dauerbelastung vorbereitet und für das Laufen geschmeidig gemacht. Passende Übungen hierfür wären nun Dehnübungen, Seilspringen (besonders geeignet für die Kondition), kurze Situps für den Bauch (erstmal 10, dann 20, dann so viele wie man schafft), Kniebeugen (erst 10 mal, dann 20, dann auch so vielewie man schafft), Liegestützen, die auch die beim Laufen zum Einsatz kommenden Brust-, Rücken- und Armmuskeln stärken, Überzüge mit Kruzhanteln, um den Brustkorb zu dehnen und somit mehr Platz für die Lungen zu schaffen. Ein Beispiel ist, wenn man beginnt mit 5-Kilo-Hanteln zu trainieren und seine Wiederholungen mit der Zeit immer wieder steigert anstatt das Gewicht zu erhöhen. Denn damit wird auch die Kondition und die muskuläre Ausdauer verbessert. Die Muskeln wachsen dadurch allerdings nicht sehr stark, dafür sind aber verbesserte Leistungen beim Laufen und Sprintstärke am Ende des Laufs zu erwarten.Wenn man sich ein Aufbauprogramm erstellen will, sollte man besser vorher jemanden fragen, der davon Ahnung hat, da man sonst Einiges falsch machen kann und man lieber positive Auswirkungen haben möchte. Wenn man also viel trainiert und dann keine Pausen einlegt, darf man sich nicht wundern, warum ihm beim Laufen alles weh tut und er müde ist, denn dann hat der Körper keine Kraft mehr. Am besten ist es daher, wenn man zwischen Muskelaufbau und Laufen 2 Tage pausiert, damit der Köper seine Energievorräte auffüllen kann. Dazu ist es gut, sich in dieser Zeit kohlenhydratreich zu ernähren, wie zum Beispiel mit Nudeln, Reis, Bananen, und so weiter. Denn so wird man es eventuell auch schaffen, seine Leistungen zu verbessern. Es ist auch sinnvoll seine Leistungen immer auf zu schreiben, um sich beim nächsten mal zu verbessern und somit immer einen Vergleich zu haben. Der Körper hat ein gewisses Grundschema, dass heisst, dass er eine Energieform bevorzugt. Aber er lernt aus der Art der Belastung. Also kann ein untrainierter Körper lernen, mehr Fett zu verbrennen und effektiver zu arbeiten, wenn die Belastung gesteigert wird.

Hallo Alex, vielen Dank für die Ausarbeitung deiner Arbeit zum Thema Sport. Unsere Tipps hast du prima umgesetzt und wir hoffen, dass du Erfolg hattest.

Schöne Grüße von Micha.

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